Lockdown Tag 6: Krisentipps aus Kalkutta in die alte Heimat Melbourne von Diplomat Jürgen Thomas Schrod

Tag 6 des zweiten Lockdowns in Melbourne bringt 270 neue COVID-19 Fälle mit sich, also wieder mehr als gestern. Ohne die Sitution zu mildern, wollen wir sie heute in Relation setzen und haben deshalb den deutschen Diplomaten Jürgen Thomas Schrod gebeten, uns seine Krisentipps für Deutsche in Melbourne zu senden. Der gebürtige Frankfurter und seine Frau Iris waren von 2002 bis 2006 hier nach Melbourne entsandt und in der Stadt, die mittlerweile rund 5 Millionen Einwohner hat, Zuhause. Noch immer halten sie Verbindung.

Jetzt leben die beiden seit mehreren Jahren im indischen Kalkutta, wo Jürgen derzeit das deutsche Generalkonsulat leitet. Die Einwohnerzahl Kalkuttas? Rund 15 Millionen und ebenso wie wir, sind sie im Lockdown und das heute seit 116 Tagen.  “Wir sind allerdings wohl noch immer erst in der Mitte der hiesigen Krise,” vermutet der gebürtige Frankfurter, der seine derzeitige Heimatstadt, ihre Menschen und Kultur, heiß und innig liebt, und bedauert, dass Indien mittlerweile Rang 3 auf der COVID-19 betroffenen Weltrangliste inne hat. Hier seine Ratschläge in Video-Form. Gleichzeitig ein Einblick in die extreme Situation im Land im Vergleich zu Melbourne.

An die Ärmsten der Armen denken

Insgesamt vier Empfehlung gibt Jürgen Thomas Schrod in seiner Video-Nachrict, die nicht nur für Indien, sondern auch Melbourne gelten.

Empfehlung Nummer 1: In Kontakt zu bleiben, sei es über WhatsApp, Telefon oder Videonachrichten.

Empfehlung Nummer 2: Unterstützen und vor allem auch an die Ärmsten der Armen denken, um ihre Situation zumindest ein wenig zu erleichtern

Empfehlung Nummer 3: Unbedingt alle Hygiene-Regeln einhalten. Dazu gehören in Indien wie auch hier: gründliches Händewäschen und desinfizieren sowie das Tragen von Masken. In Melbourne und Victoria ist es (noch) nicht vorgeschrieben, aber auf das höchste Maß empfohlen, besonders dort, wo der Sicherheitsabstand von 1.5 Metern nicht oder nur schwierig einzuhalten ist. 

Spenden sind auch in Melbourne möglich

Empfehlung Nummer 4: “Stay positiv and happy” Der psychologische Effekt einer langhaltenden Krise wie der derzeitigen sei nicht zu unterschätzen. 

Wer sich von Jürgens Nachricht inspiriert fühlt, sich an eine der vielen Hilfsorganisationen zu wenden, die sich um Menschen, die in Melbourne in Not geraten sind, dem empfehlen wir beispielsweise bei Eat Up Australia oder St Vinnies Melbourne.

Copyright Deutsche in Melbourne 2020

 

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