Jetzt Träume wahr machen: Sonja Schaeffners beliebtes Café Tree of Delights steht zum Verkauf in Melbourne!

Sonja Schaeffner verkauft ihr florierendes Café in Melbourne

Schon immer davon geträumt, ein eigenes Café zu besitzen? Beruflich einfach noch einmal etwas anderes im Leben auszuprobieren? Bereit, für den Schritt in die Unabhängigkeit, in die  Selbständigkeit? Sonja Schaeffners beliebtes Cafés “Tree of Delights” in Melbournes Ausflugsstadtteil Belgrave steht zum Verkauf. Ein Café, das alles mit sich bringt – von Einrichtung, Öfen, Geschirr bis hin zu Original-Rezepten und einem bewährten Konzept und ausgekügelter Speisekarte.

Wie es überhaupt dazu kam, dass die geborene Konstanzerin, die eigentlich ausgebildete Krankenschwester ist, ihr Café gegründet hat und es jetzt trotz seines Erfolges verkaufen will, darüber sprach die 53-Jährige Wahl-Melbournerin mit Claudia Loeber-Raab. Natürlich gibt’s auch die Info, an wen man sich in puncto Kaufinteresse wenden kann oder aber ganz anderes genutzt werden kann.

Mit der Lust auf Bretzeln fing alles an

Mit Bretzeln und ihrem heißgeliebten Thermomix fing alles an. „Die Bretzeln hab‘ ich hier vermisst und angefangen, Rezepte auszuprobieren, um sie selbst zu machen,“ lacht Sonja Schaeffner, gebürtige Konstanzerin. Geübt gießt sie die frisch aufgeschäumte Milch in den heißen, aromatisch duftenden Kaffee, den sie sogleich einem ihrer Gäste in ihrem beliebten Café „Tree of Delights“ in Melbournes Stadtteil Belgrave überreicht.

Seit über 20 Jahren lebt Sonja mit ihrer Familie in Australien und, so merkt man schnell, sie liebt ihre Wahlheimat heiß und innig. Insbesondere die idyllische Gegend um Belgrave, das malerisch am Fuße der bekannten Dandenong Ranges im wunderbar grünen, mit hohen Eukalyptus-Bäumen und üppigen Regenwald-Farnen durchzogenen Sherbrooke Forest gelegen ist.

Gelegen ist das Café der Deutschen in Melbournes idyllischem Stadtteil Melbourne

Hier haben sich die Schaeffners – Sonja, ihr Mann Daniel, Tochter Anna und Söhne Josh und Jonas – 2006 endgültig niedergelassen, nachdem sie bereits einige Jahre in Melbourne gelebt hatten. Gleich um die Ecke einer der größten Touristenattraktionen Melbournes, dem Puffing Billy, einer über einhundert Jahre alten Dampfeisenbahn, die sich prustend ihren Weg von Belgrave nach Gembrook Station und zurück bahnt und jedes Jahr Tausende von einheimischen und internationalen Touristen anlockt.

Von der Krankenschwester zur Geschäftsfrau

Selbst die Kaffeetassen sind in den Deutschland Farben im Tree of Delights in Melbourne

Hier erfüllte sich Sonja Schaeffner vor drei Jahren ihren großen Wunsch: 2018 eröffnete sie ihr „Tree of Delights“ – ein kleines Café mit einer wunderbar warmherzigen und gemütlichen Atmosphäre, in dem sie ihren Gästen hausgemachte, deutsche Spezialitäten anbietet – von mittlerweile weit über Belgraves Grenzen hinaus berühmten, original Käsespätzle bis hin zu Spaghetti-Eis und echtem Bienenstich.

Und natürlich Bretzeln, denn wie gesagt, mit ihnen fing alles an. Nachdem Sonja, die schon immer leidenschaftlich gern gebacken hatte, das richtige Rezept gefunden, mit ihren Bretzeln zufrieden war und noch einige weitere typisch deutsche Backwaren erfolgreich gezaubert hatte, entschied sie sich, diese zunächst probeweise am Wochenende auf dem Markt im benachbarten Kallista anzubieten.

Und damit war er getan, der erste Schritt zum Karrierewechsel von der in Deutschland ausgebildeten und in Australien registrierten und tätigen Krankenschwester zur Café-Gründerin und erfolgreichen Geschäftsfrau.

Wichtig: einen Unterschied im Leben machen

Sonja lacht und streicht sich die braunen Locken aus dem Gesicht. „Krankenschwester zu werden, das war für mich schon immer klar,“ erzählt sie. „Du kannst so einen großen Unterschied im Leben eines Patienten machen,“ sagt die mittlerweile 53-Jährige, die auf die Palliativpflege spezialisiert ist, also der Betreuung von Patienten, die kaum oder keine Aussicht auf Heilung haben und deren letzten Lebensabschnitt Sonja medizinisch, aber auch psychologisch gesehen das Leben erleichterte.

Was für andere eine fast unannehmbare Herausforderung darstellt, empfindet Sonja nahezu als Geschenk: „Menschen in dieser Zeit ihres Lebens begleiten und ihnen helfen zu können, ist etwas ganz Besonders,“ sagt sie. Eine Krisenzeit zwar, doch diesen stellt sich die geborene Baden-Württembergerin ohne mit der Wimper zu zucken.

Alles selbstgebackene deutsche Spezialitäten im Tree of Delights Café der in Konstanz geborenen Sonja

Nicht umsonst hat sie sich nach den verheerenden Waldbränden und dem Black Saturday in 2009 zur Freiwilligen Feuerwehr gemeldet. Dort ist sie mittlerweile als einzige Frau unter 25 Männern auf Abruf und hat sich im Laufe der Jahre den zweithöchsten Rank erarbeitet und qualifiziert. „Dabei war immer klar, dass ich notfalls auch das Café einige Tage schließen würde, sollte ich gebraucht werden,“ erklärt Sonja und erinnert sich daran, dass sie 2009 als sie die Berichterstattung über die Waldbrände im Fernsehen sah, wußte, dass sie beim nächsten Brand unbedingt helfen wollte, trotz der Kinder. Sonja: „Das geht schon irgendwie, dachte ich.“

Jetzt oder nie die Chance für ein Café nutzen

Die Inneneinrichtung ist inbegriffen in den Café Verkauf

Recht hatte sie und es mag genau diese Einstellung gewesen sein, die der Wahl-Melbournerin den Mut gegeben hatte, ihren langjährigen Traum zu verwirklichen, den Sprung in die Selbständigkeit zu wagen und das „Tree of Delights“ zu eröffnen. „Ich weiß noch, dass ich zu der Besitzerin eines Kinderwarengeschäfts hier sagte, wie schön es wäre, hier ein deutsches Café zu haben, als sie mir sagte, dass sie gehört habe, dass das kleine Kerzengeschäft gegenüber zu macht.“

Für Sonja stand fest: Jetzt oder nie! Rasch holte sie Informationen ein, sprach mit ihrem Mann, der Bank, dem Vermieter und ehe sie es sich versah, war der Mietvertrag unterschrieben, ihr Krankenschwestern-Job in einem Seniorenheim gekündigt und sie selbst Gründerin und Besitzerin eines Cafés, das mittlerweile – trotz COVID – floriert und mit Top-Bewertungen aufwarten kann.

„Ein bissl scary war´s schon,“ erinnert sich die dreifache Mutter mit einem Schmunzeln und einem Anflug von Schwäbisch. „Alles, was ich wusste, war, dass ich das Café unbedingt aufmachen wollte. Ich wollte es versuchen und nicht bereuen, die Chance nicht genutzt zu haben.“

Leeren Laden in ein gemütliches Café verwandelt

Eine steile Lernkurve folgte. „Ich habe erst einmal alle notwendigen Food-Zertifikate gemacht“ erzählt sie. Dann ging es ans Einrichten des Ladens. „Er war ja komplett leer und wir mussten alles kaufen. Ich musste dann auch erst einmal lernen, was beispielsweise eine Grease Trap ist, die ich brauche, um das gebrauchte Wasser aufzunehmen. Der Elektriker musste kommen, um spezielle Kabel für die kommerziellen Öfen zu verlegen. Die Wände mussten aufgerissen, ein neuer Stromkasten eingebaut und ein spezieller Fußboden in der Küche verlegt werden.“

Bald stellte sich heraus, dass ungeahnte bauliche Reparaturen am Gebäude vorgenommen werden mussten, was die Eröffnung verzögerte. „Der Vermieter und der Council waren sehr hilfreich,“ meint Sonja, sie habe allerdings gelernt: „Wenn jemand sagt, es kostet $30.000, dann multiplizier das mit drei und dann passt es. Manchmal hab ich schon gedacht: Nimmt das denn gar kein Ende mit den Problemen und den Kosten,“ gesteht sie augenzwinkernd.

Auch Sitzplätze draußen hat das deutsche Café, das in Melbourne zu Verkauf steht

Rund $90.000 habe die Renovierung gekostet, von Ofen und Theke bis hin zu Kaffeetassen – schätzt Sonja, bevor das „Tree of Delight“ endlich seine Tür für Gäste öffnen konnte. Kosten, die mittlerweile glücklicherweise schon längst gedeckt sind.

Ausprobiert: Was ist praktisch, frisch & schmackhaft

Das Logo des deutschen Cafés in Melbournes

Die Gäste verwöhnt sie zunächst mit Kaffee, Kuchen, Smoothies und Eis – so wie man es aus Deutschland gewöhnt ist. Doch rasch lernte die frischgebackene Café-Besitzerin, dass das Angebot auf ihrer Speisekarte Nebenkosten wie Strom, Personal, GST nicht decken kann.

Also wurde Sonja wieder kreativ. „Ich habe viel ausprobiert. Ich habe zwar eine Barista, die die Kaffees macht und Bestellungen aufnimmt. Ich bin aber allein in der Küche und bereite die Speisen selbst zu.“ Daher war es wichtig, dass die Gerichte praktisch zu kochen, zugleich jedoch frisch und schmackhaft waren.

Und natürlich bei den Gästen beliebt, wie etwa Sonja´s Gulaschsuppe. Diese hatte sie in den kälteren Monaten als vorübergehendes „Special“ angeboten. Doch kommt sie so gut an auf bei sommerlich heißen Temperaturen, dass sie mittlerweile eine fester Bestandteil der Speisekarte geworden ist, die ihre Stammgäste lieben.

Lokale Stammgäste und von außerhalb

Apropos Stammgäste: „Oh ja, die habe ich,“ sagt Sonja und ihre Augen leuchten auf. „Mit vielen habe ich eine enge Verbindung entwickelt. Ich weiß, was in ihrem Leben vorgeht, sie, was in meinen. Viele kommen jeden Tag, um sich ihren Kaffee und ein Stück Kuchen zu holen. Einige, die weiter weg wohnen, regelmäßig am Wochenende.“

 Dann kann es schon recht geschäftigt werden, in dem kleinen Café, das an Belgraves busiester Hauptstraße gelegen ist und zusätzlich einige Sitzplätze draußen hat. Sonja denkt an die ersten sechs Monate nach der Eröffnung zurück und wieder erscheint ein Lächeln auf ihrem Gesicht: „Da hab ich schon mal gedacht: Das überlebe ich nicht, das schaffe ich nicht, wenn plötzlich fünf Zettel mit Bestellungen vor mir lagen und alle gleichzeitig ihr Essen wollten.“

Der Blick vom Balkon des Cafés, das zum Verkauf steht, beruhigt

Doch ein kurzer tiefer Atemzug auf dem kleinen Balkon, direkt hinter ihrer Küche, der ins idyllische Grün blicken läßt, das so viele Ausflügler nach Belgrave lockt, half und hilft immer. Und, so Sonja: „Wenn ist zu viel zu tun gibt, kommt einer meiner Söhne und hilft mit.“

Durch COVID Sehnsucht zurück zur Krankenpflege

Auch deutsche Produkte sind seit COVID im Sortiment

Die sind mittlerweile Teenager und Tochter Anna hat ihre Mutter bereits zur Großmutter gemacht: Hamish ist 9, Ella 4 und Lennon ein Jahr alt. Sie wohnen in den Otways und fehlen Sonja sehr. „Ich fahre über drei Stunden dorthin und mit dem Café ist das schwierig,“ erzählt sie. Die Jüngste habe vor kurzem ins Krankenhaus gemusst und Sonja war es nicht möglich, ihre Familie zu unterstützen.

Zudem sei ihr durch COVID wieder zum Bewußtsein gekommen, wie sehr sie ihren eigentlichen Beruf liebt, wie sehr ihr es fehlt, im Leben eines kranken, hilfsbedürftigen Menschens einen Unterschied zu machen. Als dann Krankenpfleger und Krankenpflegerinnen für die COVID-Impfungen gesucht wurden, war Sonja klar: Ihren Traum ein Café zu eröffnen hat sie sich erfüllt. Sie hat es erfolgreich aufgebaut und zum Florieren gebracht. Jetzt ist es für sie Zeit, sich wieder mehr um ihre Familie zu kümmern und als Krankenschwester tätig zu sein, Zeit das „Tree of Delight“ für einen neuen Besitzer oder eine neue Besitzerin zu einer „Delight“, zu einer Freude werden zu lassen.

 Das ist der Grund, warum Sonjas beliebtest Café jetzt zum Verkauf steht – ein Café, das glücklicherweise von COVID unberührt blieb und zeigt, dass es seit seiner Wiedereröffnung für Gäste nach seiner Take Away Zeit, keine Verluste einbüßen musste.

Bewährtes Konzept wird mit geliefert

„Ich würde es gern in deutscher Hand sehen,“ sagt Sonja ganz offen. „Alles kann übernommen werden. Das Marketing ist bereits getan. Das Café ist bekannt und hat einen guten Ruf. Alle Rezepte, das Menü, das getestet und sich bewährt hat, können ebenfalls übernommen werden, und ich bin gern bereit, die neuen Besitzer nach dem Unterschreiben des Vertrags einzuarbeiten.“ 

Und wenn Sonja sagt „alles“, dann meint sie es: „Nur meinen Farn möchte ich gern mitnehmen,“ sagt sie lachend und deutet auf die Topfpflanze im Fenster. Vom Kaffeetasse bis Tische, Theke und Stühle – alles ist im Kaufpreis von $59.000 enthalten.  Die perfekte Gelegenheit also, für jeden oder jede, die schon lange mit dem Traum von einem eigenen Café gespielt hat, ihn jetzt wahr zu machen.

Alle Rezepte werden von Sonja mitgeliefert in Melbourne

Selbst die Öffnungszeiten können flexibel gestaltet, beispielsweise auf abends ausgeweitet werden. Selbstverständlich kann die Einrichtung übernommen und ein ganz anderes Café beziehungsweise Restaurant eröffnet werden.

Sonjas Tipp für alle Unentschlossenen: „Mut haben, es auszuprobieren. Ich hatte keine Erfahrung in der Gastronomie und habe es geschafft. Jeder, der gut organisiert ist und eine „Give it a go“ Einstellung hat, kann es!“

Wer sich für den Kauf des Cafés interessiert, der kann sich gern an Sonja persönlich wenden unter der Telefonnummer 0401 992 222 oder auf dieser Seite mehr Informationen finden: Tree of Delights . Für mehr Informationen über das Angebot von Tree of Delights am besten die Facebook Site anschauen.

Advertorial written by: Claudia Löber-Raab, Kontakt und Anfrage: claudia@deutscheinmelbourne.net. Fotos: Claudia Löber-Raab / Courtesy of Sonja Schaeffner

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